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Die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) ist sehr bekannt durch ihren wunderschönen Gesang. Ihre Gesänge werden häufig als Melodien in Frühlingsliedern verwändet.
Doch diesen Gesang hört man immer seltener, da die Nachtigall stark bedroht ist. Sie ist ein 16 cm großer Vogel und hat eine graubraune Unterseite, rotbraunen Schwanz und einen langen Spitzschnabel.
Die Nachtigall singt normalerweise nur nachts, aber während der Brutzeit singt das Männchen auch tagsüber. Sie ernährt sich von Larven, Insekten, Würmern oder Raupen, im späten Sommer auch von Beeren. Ihre Lebensräume sind Gebüschwälder und Laubaufschichtungen. Unter diesem feuchten Laub findet die Nachtigal Larven, Würmer und andere Wirbellosentiere.
Die Brutzeit der Nachtigall beginnt Mitte April und endet Mitte Juni. Das Weibchen legt 4-6 grüne schwarz- gefleckte Eier, welche sie es 12 bis14 Tage bebrütet. Die Jungen werden 14-15 Tage gefüttert und nach 11-12 Tagen verlassen sie das erste Mal das Nest.
Zug
Nachtigallen sind Langstrecken- und Nachzieher. Ihre Winterquartierte befinden sich in Afrika. Sie ziehen dorthin von Ende Juli bis September, verbringen dort den Winter und treten dann im März den Rückflug an.
Clarissa Siegel
Quellen: