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Bachstelzen (Motacilla alba) bekommt man häufig in der Nähe von Gewässern zu sehen, sie leben in Gegenden mit offenen, sonnigen Wiesen und sind als Kulturfolger auch in städtischen Parks und Gärten anzutreffen.
Charakteristisch für den lettischen Nationalvogel ist neben dem stark wellenförmigen Flug natürlich auch der ständig wippende Schwanz, wenn sie am Boden nach Insekten und Spinnen suchen.
Bachstelzen nisten in halboffenen Höhlen, Mauernischen oder auch verlassenen Nestern größerer Vögel. Sie bekommen zwischen 5 und 6 Junge, die nach 2 Wochen blind aus dem Ei schlüpfen und 2 weitere Wochen später flügge sind. Dieser schnelle Zyklus ermöglicht den Tieren bis zu 3 Bruten im Jahr.
Zug
Die meisten Bachstelzen in Deutschland ziehen im September/Oktober ins Mittelmeergebiet und bis Nordafrika. Einige verbleibende männliche Vögel besetzen Nahrungsreviere, die sie bei Nahrungsknappheit erbittert gegen Artgenossen verteidigen. Es ist auch bekannt, dass Bachstelzen sich in kleinen Gruppen zusammenschließen und nachts gemeinsam in großen Bäumen nächtigen.
Dorit Protze
Quellen: